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ASP
СветлоярДата: Воскресенье, 11.05.2008, 15:59 | Сообщение # 1
Сумеречная Тварь
Группа: Лесная Администрация
Сообщений: 2729
Статус: Offline
Duett – 2001

1. Die Kleine Ballade Vom Schwarzen Schmetterling

Dort irgendwo ganz tief in mir,
Verbirgt sich dieses alte Tier.
Es ist das Tier, das Sehnsucht heißt,
Das sich durch meinen Körper beißt.
Es wütet, kratzt und beißt und kreischt
Und wühlt sich durch mein weiches Fleisch.
Das Vieh, es läßt mir keine Ruh'.
Ich lock' es an und greife zu.
''Jetzt hab' ich dich! Jetzt bist du mein!
Ich schlage dir den Schädel ein!''
''Nein tu mir nichts! Kann nichts dafür,
Ich bin doch nur ein wildes Tier.''

Das Tier, es flüstert in mein Ohr:
''Ich schlag' dir einen Handel vor.
Ich stecke leider in dir fest,
Jedoch, wenn du mich leben läßt,
Kein Beißen und kein Wüten mehr.
Dafür fühlst du dich nie mehr leer,
Dafür bist du nie mehr allein,
Ich werde immer in dir sein.''
Ich sinne nach und denk' bei mir:
''Vielleicht find' ich nie mehr ein Tier.''
Ich schlage ein, erhör' sein Flehen.
So soll es sein, so soll's geschehen.

Es legt sich hin, macht sich ganz klein,
Rollt sich zu einer Kugel ein.
So schläft das Tier dann Jahr um Jahr
Und oft vergess' ich's ganz und gar.
Im siebten Jahr an einem Tag
Da ist es fort! Doch wo es lag,
Liegt ein Gespinst ganz weiß und fein.
Wo mag das Tier geblieben sein?
Doch höre ich nicht, wenn ich lausch',
Ein Pochen aus dem Wattebausch?
Ich denk nicht weiter drüber nach,
Nur ab und zu lieg' ich nachts wach.
Und es wird stärker jeden Tag.
Schon klingt es wie ein Paukenschlag.
Mein Kopf platzt gleich, er birst vor Schmerz
Schweig still verfluchtes Donnerherz!

Doch Wehe! der Kokon ist leer,
Das alte Vieh, es ist nicht mehr.
Stattdessen steht, ich weiß nicht, was.
Eine Gestalt, so leichenblaß,
Mit schwarzen Schwingen riesengroß.
Ich frage mich: ''Was ist das bloß?
Was ist das für ein böses Ding?
Bei meiner Seel! Ein Schmetterling!''
Die Augen seh'n mich voller Wut,
Und Durst, ich weiß er will mein Blut.
Er öffnet seinen Mund zum Kuß,
Ich weiß, daß ich jetzt sterben muß.
Er lächelt sanft und beugt sich vor
Und flüstert leise in mein Ohr:
''Nicht meine Schuld! Kann nichts dafür,
Ich bin doch nur ein wildes Tier.''

Hast Du mich vermisst?
Hast Du mich vermisst?

2. Schwarz

Ich weiß nicht, woher ich komme,
Nicht was später einmal wird.
Erstickte Blindheit und ich schwimme,
In Dunkelheit, habe mich verirrt.
Fauler Geschmack auf meinen Lippen,
Weil mich die Dunkelheit ernährt.
Und mich in irgendwas verwandelt,
Das sich bald ins Licht gebärt.

Das Licht verschluckt, nur schwarz.

Schwarz wie die Nacht,
Wenn deine Welt in Flammen steht,
Wenn alles, was du hast, vergeht.
Dann komm ich: schwarz.
Schwarz wie die Nacht,
Ich breite meine Flügel aus,
Und bringe dich endlich nach Haus.

Nur mein Pulsschlag sagt, ich lebe,
Teilt die stumme Ewigkeit,
Ruft mich stärker, immer schneller:
Bald geschieht es, komm, mach dich bereit.
Ja, mein Pulsschlag bringt Veränderung.
Die Erwartung macht sich breit.
Neue Hoffnung paart sich mit der Angst,
Vor Enttäuschung, neuem Leid.

Das Licht verschluckt, nur schwarz.
Schwarz wie die Nacht,
Wenn deine Welt in Flammen steht,
Wenn alles, was du hast, vergeht.
Dann komm ich: schwarz.
Schwarz wie die Nacht,
Ich breite meine Flügel aus,
Und bringe dich endlich nach Haus.

Ich bin meine eigene Hölle.
Und ich bin mein Paradies.
Ich bin ein gefallener Engel,
Der sich in sich in den Abgrund stieß.

Schwarz wie die Nacht,
Ich bin der Trost der Dunkelheit,
Der dich von deiner Angst befreit.
Schwarz wie die Nacht,
Das Licht, das du am Ende siehst,
Ist sicher nicht das Paradies.
Dann komm ich: schwarz.
Schwarz wie die Nacht,
Wenn deine Welt in Flammen steht,
Wenn alles, was du hast, vergeht.
Dann komm ich: schwarz.
Schwarz wie die Nacht,
Ich breite meine Flügel aus,
Und bringe dich endlich nach Haus.

3. Little Big Man

They say that home is where there's
Someone waiting, waiting for you.
I think I've got none then if these words
Should be really true.
Where is that candle in the window
Leading me on my way.
Where are those open doors that open
Arms that tell me to stay.

I can see your eyes.
The empty nights remind me
That I should have tried.
As you're the one to see...

The little big man, The little big man I am
The little big man, The little big man I am

I need a place to lay me down
And feel that I still exist.
I want to close my eyes and wish to be kissed
And then get kissed.
Someone to take my masks of and caress
My worn-out face.
I wonder if I ask for too much
For a single embrace.

I can see your eyes.
The empty nights remind me
That I should have tried.
As you're the one to see...

The little big man, The little big man I am
The little big man, The little big man I am

But if there was a chance it slipped away
But sure I'm going to call you up today.
By now I just can't stand you never knew
And still don't know the way I feel for you.
Need to see your eyes.
No more empty nights.
Give me just one try
And things will turn out right.
Begging, I can't stand
Another night without You,
not much of a man.
Oh, please let me out, I'm

The little big man, The little big man I am
The little big man, The little big man I am

4. Kokon

Ich hab' viel zu lang geblutet.
Schwer beladen mit der Schuld.
Weil Schlafen leichter ist als Kämpfen,
Hab' ich mich selbst eingelullt.

Hier liegst du eingewoben.
So reglos, so leblos,
In deinem Körper toben
Die Herzen im Kampf um Oberhand.
Du kannst dich nicht befreien.
Du riechst nichts, du siehst nichts,
Und niemand hört dich schreien.
Die Schmerzen! Es raubt dir den Verstand.

Ich kann mich nicht mehr erinnern,
Wie das alles wirklich war.
Manchmal werden die Konturen,
Alte Schatten wieder klar.

Hier liegst du eingewoben.
So reglos, so leblos,
In deinem Körper toben
Die Herzen im Kampf um Oberhand.
Du kannst dich nicht befreien.
Du riechst nichts, du siehst nichts,
Und niemand hört dich schreien.
Die Schmerzen! Es raubt dir den Verstand.

Du wirst dich selbst gebären,
So fruchtbar, so furchtbar.
Du kannst dich nicht mehr wehren,
Dein Handeln von diesem Drang bestimmt.
Du bist auf einer Reise,
Verirrst dich, du wirst dich
Auf wundersame Weise
Verwandeln, und deine Zeit beginnt.

5. Maybe

I wonder when I'll hit the ground
It's said what goes up must come down
But somtimes it's the otherway round
I'm drowned with tears and sure I'm drowned

Like a lover cover you
And keep you safe from me
Maybe

I'm on the run from the past
I'm on the run from the past
And I try to be free
To throw off your spell from me
To get back my soul from you at last

Allthough you hurt me to the core
I'm crawling back for an encore
So touch me gently wipe the floor
With me again I still need more

Like a slave, you lock me in
And throw away the key
Maybe

I'm on the run from the past
I'm on the run from the past
And I try to be free
To throw off your spell from me
To get back my soul from you at last

Maybe I will fly into the sun
And I'll fly to the moon into a tantrum
Maybe there will be a time when I come back
Down upon you

6. Besessen

Ich sollte in dir wachsen,
Also drang ich in dich ein.
Du wolltest ein Stück Himmel,
Und jetzt hörst du Engel schreien.
Du kriechst auf allen Vieren,
Und du winselst wie ein Hund.
Ich pflücke einen Wunsch,
Und stecke ihn dir in den Mund.

Komm, gib dich mir in die Hände!
Bestimmt weißt du auch, wer am Ende gewinnt.

Besessen, besessen, besessen.
Besessen, besessen, besessen.
Besessen, besessen, besessen.
Ich laß dich nie wieder gehen!
Besessen, besessen, besessen.

Ich laß dich nie wieder gehen!
Ich öffne dir die Augen,
Diese Nacht geht nie vorbei.
Du wartest auf Erlösung,
Doch ich lasse dich nicht frei.
Ich nehme die Erkenntnis,
Pflanze sie dir ins Gesicht.
Ich fülle jeden Winkel in dir,
Du entkommst mir nicht.

Komm, gib dich mir in die Hände!
Bestimmt weißt du auch, wer am Ende gewinnt.

Besessen, besessen, besessen.
Besessen, besessen, besessen.
Besessen, besessen, besessen.
Ich laß dich nie wieder gehen!
Besessen, besessen, besessen.
Ich laß dich nie wieder gehen!
Komm, gib dich mir in die Hände!
Bestimmt weißt du auch, wer am Ende gewinnt.
Spürst du den Hauch auf der Seele wie Wind?
Du gehorchst, ich befehle mein Kind.

Besessen, besessen, besessen.
Besessen, besessen, besessen.
Besessen, besessen, besessen.
Du kannst mir nicht widerstehen!
Besessen, besessen, besessen.
Ich laß dich nie wieder gehen!
Komm gib dich mir hin, mein Kind!

7. Versuchung

Ich weiß, du bist für mich geschaffen.
Ja, du bist nur für mich gedacht.
Ich hab' dich oft verflucht.
Und dich doch gesucht.
Jetzt seh' ich dich,
Ich hab' die Augen zugemacht.

Ich mußte dir den Weg erst zeigen,
Der durch die tiefsten Höllen führt.
Ich lösche mit der Hand
Den feuchten Fieberbrand,
Der in dir schwelt,
Zu lange hat dich nichts berührt.

Du mußtest das Leben überwinden.
Ich hab' alles längst verloren.
Nur so konntest du mich
Schließlich finden.
Und so wirst du neu geboren.

Wir sind vereint.
Es wird vergehen.
Die Welt versank.
Du hast geweint.
Wir sind vereint.
Kannst du mich sehen?
Unheilbar krank.
Wir sind vereint.
Wir sind vereint.
Laß' es geschehen!
Nimm deinen Lauf!
Nichts wie es scheint.
Wir sind vereint.
Ich laß' mich gehen.
Ich breche auf.
Wir sind vereint.

Nun fühle ich mich wie verwandelt.
Ich glaube fast ich bin verrückt.
Ich hab' es so vermißt,
Daß jemand in mir ist
Und wenn du gehst,
Bleibt nur die Hülle leer zurück.

Wir können nur zusammen fliegen,
Wenn du dich endlich fallen läßt.
Komm, laß' doch einfach los.
Ich geb' dir einen Stoß.
Ich zeig' es dir, zuerst das Leben,
Dann den Rest.

Du mußtest dich so sehr überwinden.
Ich hab' alles längst verloren.
Nur so konntest du dich
Schließlich finden.
Und so wirst du neu geboren.

Wir sind vereint.
Es wird vergehen.
Die Welt versank.
Du hast geweint.
Wir sind vereint.
Kannst du mich sehen?
Unheilbar krank.
Wir sind vereint.
Wir sind vereint.
Laß' es geschehen!
Nimm deinen Lauf!
Nichts wie es scheint.
Wir sind vereint.
Ich laß' mich gehen.
Ich breche auf.
Wir sind vereint.
Es wird vergehen.
Die Welt versank.
Kannst du mich sehen?
Unheilbar krank.

Wir sind vereint.

8. Tiles

Streams of blood I wish I could, But I can not turn back.
The beating of my heart is all I hear.
Know you never knew the hell I'm going to.
I cut myself again.

Going home
To the tiles

Dearest night I am not frightened anymore.
You are the one I'm waiting for. I curse the day.
I still hear the beat but you will not succeed.
This is the only way.

Going home
To the tiles

Flickering flickering lights
And blazing fires before my eyes and feel the tiles.
No sound but my thundering heart,
Lock me in and tear my pain apart.
Escape lying on the table,
Say grace and fill the parting glass again!
Close the door turn out the lights,
Lock me in and I can feel the tiles.

Going home
To the tiles

9. Fading Away (A Vision)

The nightmares flee to find the dark
A place where they can hide.
Where no light flows on paths unknown
How I wish to be at their side.

The dawn creeps in the light's still dim
The day will purify the world.
The night and I we have to die
As I'm the Black Butterfly.

My destiny will be fullfilled.
Now you've torn down the walls
Of my resistance and my will.
I will not fly but fall.

The time is here I'm pale with fear
The light brings me decay
My lids are burnt my bones have turned
To ashes, flesh to dust.

No kiss upon my lips, not one,
No last wish, no farewell.
No saviour came to call my name
Down here where shadows dwell.
No saviour came to call my name
I'm going straight to hell.

Fading away
Fading away

Utinam
Venias
Tu papilio niger

Fading away
Fading away

No kiss upon my lips, not one.
No saviour came to call my name.

Fading away

Nicht meine Schuld
Kann nichts dafür
Ich bin doch nur
Ein wildes Tier.


 
СветлоярДата: Воскресенье, 11.05.2008, 16:00 | Сообщение # 2
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Weltunter – 2003

1. Welcome

Approach and bring your expectation
There are some dreams to be fulfilled
Maybe you feel a lack of sensation
I've got some lovely little thrills

I swear without exaggeration
We sell you every kind of frights
And if you're looking for salvation
Just take it if the price is right

Won't you come in
Where we all live in sin
Come closer and we'll make a deal
We make a sellout
For the sake of the crowd
Just pay us and we'll make you feel

Come on in and spend an hour
Or two up there in the dark tower
Where there is nothing as it seems
Follow me to where hopes die
The realm of the black butterfly
I welcome you here in my dreams

If you should need some satisfaction
I am the one to help you out
We've got a bunch of sweet attractions
Get everything at our sellout

Won't you give in
Where we all live in sin
Come closer and we'll make a deal
We make a sellout
For the sake of the crowd
Just pay us and we'll make you feel

Come on in...

Under every stair and around every corner
Some shadows are lurking watch out let me warn ya
Please mind the steps it's a long way to fall
Can't you see the writing on the wall
In every hall and in every room
Another nightmare up here in the gloom
Come on if you dare
Come on up the stair
Stay just for a while
With me here on the tiles
Just for a moment so warm and so nice
You know that i'm mostly harmless
Let's drown in our eyes

So who is we
And who are you
Say can't you see
We do just
What we
Have to do

Come on in...

2. Weltunter

Steig durch das Portal der Augen
Hinter meinen Blick
Nur ein kleines bisschen näher
und dann gibt es kein zurück
Lege alles ab, du brauchst nichts
dort wo wir hingehen
Lass alles fallen auch dich
es tut nicht weh
du wirst schon sehen

Steige empor!
Winde dich hoch!
Schau übers Land hinab vom dunklen Turm
Beuge dich vor
Augen nur zu
Spürst Du mit schwarzen Schwingen
kommt der Sturm

Komm zu mir
Sag kein Wort
Zögre nicht mehr länger
dann sind wir noch heute fort
Komm zu mir
Keine Furcht
Folg dem Lied des Sängers
Mach das Tor auf und geh durch

Weltunter

Blut hat unsren Bund besiegelt
Nun sind wir vermählt
Folge mir, geh mit mir
bis ans Ende dieser Welt
Und dann noch weiter
Ich nehm deine Hand
wenn Du erlaubst
Lass dich führen, kurze Zeit
denn es ist näher als du glaubst

Steige empor!
Winde dich hoch!
Schau übers Land hinab vom dunklen Turm
Beuge dich vor
Augen nur zu
Spürst Du mit schwarzen Schwingen kommt der Sturm

Komm zu mir
Sag kein Wort
Zögre nicht mehr länger
dann sind wir noch heute fort
Komm zu mir
Keine Furcht
Folg dem Lied des Sängers
Mach das Tor auf und geh durch

Weltunter

3. Stille Der Nacht

Keine Menschenseele alle Straßen schneebedeckt
Meine Wünsche quälen, fallen lassen, sie ist weg
Kein Entrinnen, ich steh? wieder auf, ihr hinterher
Und von drinnen hör ich Lieder, in mir singt nichts mehr

Ein warmer Schimmer, ein heller Schein
Dringt sanft aus jedem Fenster
Doch ich steh? noch immer draußen allein
Und mich jagen die Gespenster

Und hinter mir her heult mit grausamen Stimmen der Wind
Ich kann nicht mehr ich muss raus wenn die Nacht beginnt

Dies ist die Stille der Nacht
Zwischen dir und mir liegen Welten
Dies ist die Stille der Nacht
Und kein Weg führt zurück zu mir
Tief in der Stille der Nacht
Taumle ich durch die Winterkälte
Tief in der Stille der Nacht
Ohne dich und ich muss erfrier'n

Und Engelschöre in der Luft
Verkünden frohe Botschaft
Die ich nicht höre, zu tief die Kluft
Die zwischen Freude und meiner Not klafft

Und hinter mir her heult mit grausamen Stimmen der Wind
Ich kann nicht mehr ich muss raus wenn die Nacht beginnt

Dies ist die Stille der Nacht
Zwischen dir und mir liegen Welten
Dies ist die Stille der Nacht
Und kein Weg führt zurück zu mir
Tief in der Stille der Nacht
Taumle ich durch die Winterkälte
Tief in der Stille der Nacht
Ohne dich und ich muss erfrier'n

Warte, nicht mehr lange, ist der Winter noch so kalt
Wenn sie mich nur nicht fangen, halte aus! Ich komme bald
Und hinter mir her heult mit grausamen Stimmen der Wind
Nur du und ich wissen ganz genau, dass es in Wirklichkeit Wölfe sind

Dies ist die Stille der Nacht
Zwischen dir und mir liegen Welten
Dies ist die Stille der Nacht
Und kein Weg führt zurück zu mir
Tief in der Stille der Nacht
Taumle ich durch die Winterkälte
Tief in der Stille der Nacht
Ohne dich und ich muss erfrier'n

Dies ist die Stille der Nacht...

4. Geisterjagd

Wie etwas, an das man sich nicht erinnern kann
Aber doch niemals vergisst
-Ein toter Punkt in deinem Kopf-
Immer, wenn du hinschaust schon verschwunden ist
Wie ein Hilferuf, auf den nie eine Antwort folgt
Wie die Hand, die nie ganz die Haut berührt
Wie ein Ton, den du niemals hörst
Der dennoch tief in deinem Bauch vibriert

So lange her
Träne im Meer
Für alle Zeit
Seele entzweit
Suche ohne Plan
Schreie im Orkan
Universum leer
Träne im Meer

Wie taube Zehen zu lange im Schnee getanzt
Ein Wort, das dir auf der Zunge liegt
Wie ein kleiner Schwarzer Schmetterling
Kaum, will die Hand sich um ihn schließen, weiterfliegt
Wie ein Echo von lang vergangenen Frühlingstagen
Bevor der Winter kommt, die Bäume Trauer tragen
Wie das Geräusch, das dich weckt tief in der Nacht
Schon verklungen doch liegst du stundenlang wach

So lange her
Träne im Meer
Für alle Zeit
Seele entzweit
Suche ohne Plan
Schreie im Orkan
Universum leer
Träne im Meer

Wie der Schmerz in der Hand vor Jahren schon amputiert
Wie das Gefühl, wenn die Mutter ihr Kind verliert

So lange her
Träne im Meer
Für alle Zeit
Seele entzweit
Suche ohne Plan
Schreie im Orkan
Universum leer
Träne im Meer
Für alle Zeit
Seele entzweit
Schon so lang geplagt
Auf der Geisterjagd
Universum leer
Träne im Meer

5. She Wore Shadows

She is swaying like the morning haze – don't make a mistake
And her skin glows like the summer moon – she moves like a snake
Her eyes get lost in the green maze – she'll get you she'll get you
You got too deep inside too soon

She's so superior – goddess
She's so superior – elvenqueen

She wore shadows
She wore shadows
She wore shadows
Shadows and skin
She wore shadows
She wore shadows
Nothing but shadows
Shadows and skin

She is naked and she doesn't care – don't look into her eyes
With the self-assurance of a queen – a beast in disguise
She is more than you can ever bear – she'll hunt you she'll hunt you
Born to kill your self-esteem

She's so superior – goddess
She's so superior – elvenqueen

She wore shadows...

She looks at you you can't resist – she'll hunt you she'll hunt you
And she willt ake you by the wrist – imprisoned and into
She'll take you to another place – oblivion you'll fall
And you'll be lost without a trace – sense nothing at all

She wore shadows...

6. Demon Love

Well I thought it would be
A one-night-stand I could have lived with that
But now it seems to me
I'm just a fly that is caught in your net
The things you gave me were
The things I needed most but dreaded more
I wonder why you dared
To show me what I'm longing longing for

Now you've torn down my walls
The walls built to protect me against this
You pushed me now I fall
The strongest man can be slain by a kiss
You trespassed on my frontiers
I felt this time I would not be deceived
You took away my fears
I opened up once more to see you leave

Your poison kiss spread through my body
Finally it reached my heart
I fall down on my knees and cry
I should have known it from the start

Demon Love
Demon Love
You make me despise myself
Degrade myself
Have mercy
Demon Love
Demon Love
You make me despise myself
Degrade myself
Have mercy
Pass me by

I wrote love-letters on
Your skin they still burn on my fingertips
And even now you're gone
Your taste it still remains upon my lips
How could you be so mean
Your touch showed me a glimpse of paradise
You linger in my dreams
I still can feel you when I close my eyes
You cracked me like a nut
To suck my heart and chew and spit it out
You leave me cracked up
Defenceless, nameless and without a doubt
You knew exactly what (You'd cause if you don't stop)
What did you gain except the certainty
So what did you get out
Of knowing you can make a fool of me
(I could have told you before)

Your poison kiss spread through my body
Finally it reached my heart
I fall down on my knees and cry
I should have known it from the start

Demon Love
Demon Love

7. Ich Will Brennen

Viel zu oft beherrschte mich die Angst vorm Fallen
Nur einmal wollte ich erneuert sein
Viel zu lang hielt die Furcht mich in den Krallen
Supernova – dies gehört mir ganz allein

Viel zu lang ließ ich mich von euch verbiegen
Schon so lang tobt der Wunsch in meinem Blut
Nur einmal lass ich los, denn ich will fliegen
Supernova – wie der Phönix aus der Glut

Komm mir nicht zu nahe
Sonst kann? s geschehen
Dass wir beide
Lichterloh in flammen stehen

Ich will brennen! Ich will brennen!
Auch wenn danach nur kalte Asche übrig ist
Ich will brennen! Ich will brennen!
Selbst, wenn du meinen Namen morgen schon vergisst
Heißes Licht im Himmelsflug
Mit dem letzten Atemzug
Will ich brennen! Ich will brennen!

Viel zu oft bestimm? ich nicht mein eignes Leben
Nur einmal will ich zum Himmel schrei'n
Nur einmal will ich hoch zur Sonne schweben
Supernova – und mich von mir selbst befrei'n

Komm mir nicht zu nahe
Sonst kann? s geschehen
Dass wir beide
Lichterloh in flammen stehen

Ich will brennen! Ich will brennen!
Auch wenn danach nur kalte Asche übrig ist
Ich will brennen! Ich will brennen!
Selbst, wenn du meinen Namen morgen schon vergisst
Heißes Licht im Himmelsflug
Mit dem letzten Atemzug
Will ich brennen! Ich will brennen!

Berühr? mich lieber nicht
Es hat keinen Zweck
Sonst reißt der Strom aus
Feuer dich noch mit mir weg

Bleib mir lieber fern
Weil es sonst überspringt
Und weil das Fieber

auch in deine Seele dringt

Fass mich nicht an
Sonst kann's passier'n
Dass wir uns in der Hitze
Dieser Nacht verlier'n

Komm mir nicht zu nahe
Sonst kann? s geschehen
Dass wir beide
Lichterloh in flammen stehen

Ich will brennen! Ich will brennen!
Auch wenn danach nur kalte Asche übrig ist
Ich will brennen! Ich will brennen!
Selbst, wenn du meinen Namen morgen schon vergisst
Heißes Licht im Himmelsflug
Mit dem letzten Atemzug
Will ich brennen! Ich will brennen!

8. Hässlich

Hässlich will ich für euch sein
Und wie ein böser Traum
Der euch nicht nur des nachts besucht
Und ihr entkommt ihm kaum

Wenn du mich fragst, warum ich so hässlich bin
Und wie ich leben kann, wenn ich so hässlich bin
'S ist wie du sagst, bin hässlich und nichts wert
Man sieht es mir schon an: mein Inneres verkehrt

Hässlich will ich für euch sein
Und wie ein böser Traum
Der euch nicht nur des nachts besucht
Und ihr entkommt ihm kaum
Der Spiegel eures Innern
Ihr wisst es nur noch nicht
Ich zeig euch eure Seele
In meinem hässlichen Gesicht

Könnte wenigstens versuchen, so schön wie ihr zu sein
So unergründlich gut und blütenrein
Ich steh abseits, eine ganze Welt entfernt
So, fremd denn eure Schönheit hab ich nie gelernt

Hässlich will ich für euch sein
Und wie ein böser Traum
Der euch nicht nur des nachts besucht
Und ihr entkommt ihm kaum
Der Spiegel eures Innern
Ihr wisst es nur noch nicht
Ich zeig euch eure Seele
In meinem hässlichen Gesicht

9. Eleison

I spend my days in self-disdain
And I feel so ashamed
Because I know that in the end
I would do it over again

You'd better
You'd better done it

I can no longer bear this cage
That you forged out of lies
And I get stronger in my rage
Say can't you hear me cry

You'd better
You'd better done it

Why didn't you kill me
Why didn't you kill me when you could
Why didn't you set fire on my pyre
It would have been better if you had killed me there and then

Why d'you kick me in the stomach in your boots
I can neither breathe nor speak
I try to protect my face mith my hands
But we both know i'm too weak

You'd better
You'd better done it

I don't know if you're still cutting me
And if you know that it's in vain
I don't know if you're still shouting at me
Can't hear anymore feel no pain

You'd better
You'd better done it

Why didn't you kill me
Why didn't you kill me when you could
Why didn't you set fire on my pyre
It would have been better if you had killed me there and then

Is it wet because you spit on me
Or is it blood that I spat out
Will you stop just for a while
Please tell me do I still smile
Do I cry or am I laughing out loud

I wonder if you're still cutting me
And if you know that it's in vain
It doesn't matter that it hurts
I cannot understand the words
No matter how you cry or shout I feel no pain
And I feel nothing but grief
And the fear of seeing you leave
And the shame of knowing I would do it over again

10. Lykantrophie

Mein Spiegelbild, es schaut mich an
Lässt Ähnlichkeit vermissen
Was ist geschen? Was ist passiert?
Will ich es wirklich wissen?

Ist das nicht Blut
An meinen Händen?
Es geht mir gut, vielen Dank
Lass es dabei bewenden
Du weißt, ich war im Bett bei Dir
Sag es ihnen ich war doch die ganze Zeit hier

Es tobt ein Krieg in mir – ich kämpf mit aller Macht
Es tobt ein Krieg in mir – ich schlag die letzte Schlacht
Es tobt ein Krieg in mir – ich wehr mich wie von Sinnen
Ein Krieg in mir – ich weiß ich kann nicht gewinnen
Es tobt ein Krieg... in mir

Es ist zu hell, mein Kopf tut weh
Frag nicht, ich kann mich leider
An nichts erinnern, Moos im Haar
Und wo sind meine Kleider

Nichts ist geschehn
In meinen Träumen
Du warst so schön und jung
Nun schläfst du unter Bäumen
Sanft mit Blättern zugedeckt
Keine Angst, dass dich jemand dort draussen entdeckt

Es tobt ein Krieg in mir – ich kämpf mit aller Macht
Es tobt ein Krieg in mir – ich schlag die letzte Schlacht
Es tobt ein Krieg in mir – ich wehr mich wie von Sinnen
Ein Krieg in mir – ich weiß ich kann nicht gewinnen
Es tobt ein Krieg... in mir

Ich riech den Angstschweiss immer noch
Klebt an den Fingerspitzen
Ich fühl das Tier hinter meinem Gesicht
Mit einem Grinsen sitzen

Jetzt macht es sich
Zum Sprung bereit
Jetzt will es dich lauf schnell weg
Denn noch bleibt etwas Zeit
Nein dir wird doch nichts passieren
Bleib nur hier lass mich kurz deine Haare berühren

Es tobt ein Krieg in mir – ich kämpf mit aller Macht
Es tobt ein Krieg in mir – ich schlag die letzte Schlacht
Es tobt ein Krieg in mir – ich wehr mich wie von Sinnen
Ein Krieg in mir – ich weiß ich kann nicht gewinnen
Es tobt ein Krieg... in mir

11. Die Ruhe Vor Dem Sturm

Das Land liegt still
Die Luft erfüllt kein Vogelsang
Es bleibt kein Ton
Das Lied des Sängers längst verklang
Die Welt mit altem Staub bedeckt
Die Luft nach kalter Asche schmeckt
Und meine Kehle zugeschnürt
Und keine Seele die mich führt

Die Zeit bleibt stehen
Die Zukunft zerrt am Augenblick
Wird nie vergehen
Gedehnt, kein Lidschlag, kein Zurück
Was, wenn mein Herz nicht weiterschlägt
Nicht mal der Schmerz mich vorwärts trägt
Schau stumm hinab vom Dunklen Turm
Dies ist die Ruhe
Dies ist die Ruhe vor dem Sturm

Das Licht so trüb
Scheint wie durch schmutzverschmiertes Glas
Nur Grau in Grau
Wo Zwielicht alle Farben fraß
Der Schrei der Möven lange tot
Es zeugt nur noch der alte Kot
An kalten Mauern, lange her
Vom freien Flug über das Meer

Die See so still
Wie schwarzes Öl wie blanker Stahl
Am Grund nichts lebt
Nichts dringt hinab kein Sonnenstrahl
Die Haut sehnt sich nach feuchter Gischt
Doch nur Gestank von totem Fisch
Erreicht die Zinnen auf dem Turm
Dies ist die Ruhe
Dies ist die Ruhe
Die Augen wund, verklebt mit Salz
Und wie vernarbt der trockne Hals
So steh ich wartend auf dem Turm
Dies ist die Ruhe
Dies ist die Ruhe vor dem Sturm

Der Sturm, der Sturm peitscht über aufgewühltes Meer
Der kalte Wind treibt dunkle Wolken vor sich her
Der Sturm, der Sturm hör wie er singt
Fühl wie er alle deine Zweifel niederringt


 
СветлоярДата: Воскресенье, 11.05.2008, 16:02 | Сообщение # 3
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Aus Der Tiefe – 2005

1. Beschwörung

Hörst du das Rufen
Tief in der Erde
Komme und werde
Aus unserem Blut

Spür das Pulsieren
Spüre das Beben
Fordern und geben
Nimm den Tribut

Öffne die Lippen
Trink bis zur Neige
Erheb dich und steige
Aus unserer Lust

Lebe und Atme
Fühle und denke
Hebe und senke
Deine Brust

Komm, sei erneuert
Die Seele befeuert
Flammende Kreise
Sie leiten dich durch die Nacht

Weiße Gesichter
Und leuchtende Lichter
Komm auf die Reise
Das Leben ist neu entfacht

Utinam venias tu papilio niger

Laute als Knochen
Worte sind Leben
Worte zu weben
Haut und Haar

Nimm diese Worte
Höre die Sprüche
Zu heilen die Brüche
Ganz und gar

Komm, sei erneuert
Die Seele befeuert
Flammende Kreise
Sie leiten dich durch die Nacht

Weiße Gesichter
Und leuchtende Lichter
Komm auf die Reise
Das Leben ist neu entfacht

Utinam venias tu papilio niger

Folge dem Rhythmus
Spüre die Kräfte
Nimm unsere Säfte
Tauche ein

Wechsle die Seite
Worte obsiegen
Brechen und biegen
Fleisch und Bein

2. Willkommen Zurück

(инструментал)

3. Schwarzes Blut

Ich trag mein Herz in meinen Händen
Ich trag die Liebe unter meiner Haut
Ich trag die Seele in den Augen
Die hinter dünnstem Glas nach draußen schaut

Ich will nicht eure Wände ziern
es gibt nur eins, das mich zerbricht
ich will mich einfach nicht verliern
nein, eure Lieder sing ich nicht

Ich lebe immer noch
– Immer noch
Ich gebe immer noch
– Immer noch
Ich taumle weiter
-VORWÄRTS!
-ABWÄRTS!
In meinen Adern fließt das schwarze Blut

Ich trag die Wahrheit auf der Zunge
Ich trage nur das Schwarz, das mir gefällt
Ich trag auf meinen schmalen Schultern
wie Atlas schwer die Last der ganzen Welt

Ihr seid so bunt und farbenfroh
Ihr seid das Licht, ich wenn's erlischt
Ihr positiv, ich Gegenpol
Ihr seid so grau wenn man euch mischt

Ich lebe immer noch
– Immer noch
Ich gebe immer noch
– Immer noch
Ich taumle weiter
-VORWÄRTS!
-ABWÄRTS!
In meinen Adern fließt das schwarze Blut

Ich leg mein Herz in deine Hände
Ich trag die Liebe auf, auf deine Haut
Ich seh die Seele in den Augen
Die hinter dünnstem Glas nach draußen schaut

Ich lebe immer noch...

4. Im Dunklen Turm

(инструментал)

5. Me

Under the stairs and beyond your horizon
There lives a creature that wants to be free
Under your skin and beneath the dark water
There ascends a shining light secretly

Ah there is blood on the horizon
Ah and the flood comes in from the sea
Ah and a storm behind your eyes and
Ah there is no one left to see
Me

Stay where you are don't give way to your hunger
Shivering you stand there, it makes you yearn
For what lies hidden a phantasmagoria
Follow the light and you'll never return

Ah there is blood on the horizon
Ah and the flood comes in from the sea
Ah, and a storm behind your eyes and
Ah there is no one left to see
Me

6. Schattenschreie

(инструментал)

7. Hunger

Down in the abyss
Down in a hole an'
Down where I drag all the dreams I've stolen

I'll eat your mind out
I'll eat your sorrow
Just stick it in and I will swallow

I have been waiting for you longer
Than you'll ever know
I have been weak but now I'm stronger
And I want you so

Feed me with your sickness! Feed me with your hearts!
No one knows where it will end or when it starts
Feed me with your darkness! Feed me with your pain!
All my nasty little friends tonight we will be unchained.

I'll sip your soul in
Wake your desire
I am the promise and a liar

Show me your hands and
No misbehaving
I'll pin the wire and you'll be waving

You will be wrapped around
my finger yes I know for sure
You will be trapped in your disease
And I am not the cure

Feed me with your sickness! Feed me with your hearts!
No one knows where it will end or when it starts
Feed me with your darkness! Feed me with your pain!
All my nasty little friends tonight we will be unchained.

Well, all you lovely children
Start to feel and stop to think
Thank god for your bewilderment
And force your eyes to blink

Say, all you little fellows
Don't you know where you belong
Come down here in my cellar
Dance with me
and
join my song

Be good and stop to struggle
Dangling on your puppet strings
Hush hush my babies snuggle
In the nest under my wings

Say, all you little fellows
Don't you know where you belong
Come down here in my cellar
Dance with me
and
join my song

Feed me with your sickness! Feed me with your hearts!
No one knows where it will end or when it starts
Feed me with your darkness! Feed me with your pain!
All my nasty little friends tonight we will be unchained.

8. Fremde Erinnerungen

(инструментал)

9. Ballade Von Der Erweckung

Einst lag ich unter dem Grase so kühl
Nicht stört? mich auf ein Laut noch ein Gefühl
Wo mich nicht Strahlen trafen
Nicht Sonne noch Mond dort wo ich mich hab eingewühlt
Warum lasst ihr mich nicht schlafen?

Ich ruhte tief, überdauernd die Zeit
So fern von Hunger, Gefahr und Leid
Und begann mich sicher zu wähnen
So lag ich im herrlichen tröstenden Erdenkleid
Und trocknete mir die Tränen

So geschah's dass ich das was ich einst war vergaß
Nur das eine von dem ich niemals genas
Lässt sich nicht aus den Träumen entfernen
Und das Sehnen lebt immer noch unter dem kühlen Gras
Zu wandern zwischen den Sternen

Ich fiel aus den Himmeln, dem Nachtlichtermeer
Ja ich fiel so tief und ich fiel so schwer
Und ich stürzte durch die Schwärze
Und ist es auch ewig und ewig und noch länger her
Trag ich doch die Sterne im Herzen

Dort lag ich zerschmettert so nackt und so bloß
So regungslos unter dem grünen Moos
Und es heilten meine Wunden
So lag ich gebettet in deinem zarten Schoß
Auf immer mit dir verbunden

Ich träumte den Himmel im nachtschwarzen Hort
Entrang meinen Lippen niemals ein Wort
Und flehte doch, mir zu verzeihen
Und alles Getier floh den einsamen schrecklichen Ort
Hörte es meine Seele dort schreien

Doch warn's nicht die Sterne in mondheller Nacht
Die mich zu sich riefen mit all ihrer Macht
Weiß nicht woher sie kamen
So bin ich in eisblauem schneidenden Mondlicht erwacht
Und sie gaben mir einen Namen

Sie wuschen mich, flochten mir Blumen ins Haar
Ich schmeckte den Trank den sie mir brachten dar
Den süßen purpurroten
Sie salbten den Körper mit Öl, den sie aufgebahrt
Mit sich trugen wie einen Toten

Im Rausch ließen sie mich alleine mit ihr
Die niemals je fremde Hand gespürt
Und ich lernte neues Begehren
Danach hab ich sie wie die Sterne nie wieder berührt
Muss mich nach ihr immer verzehren

Sie rissen mich fort, eine Krone zur Zier
Banden sie mir ums Haupt, jagten mich wie ein Tier
Sie hetzten mich endlich zu Tode
Sie schlugen und hackten und alles was blieb von mir
verscharrten sie im Boden

Einst lag ich unter dem Grase so kühl
Nicht stört? mich auf ein Laut noch ein Gefühl
Wo mich nicht Strahlen trafen
Nicht Sonne noch Mond dort wo ich mich hab eingewühlt
Warum lasst ihr mich nicht schlafen?

10. Tiefenrausch

Seht her, wir tragen Trauer
Für die Welt die Ihr ausschlachtet
Mit dem Kopf gegen die Mauer
Kollektiv geistig umnachtet

Wir glauben nicht an Götter
Die im Wahn ihr weiter preist
Und auch nicht an den Erretter
Der euch aus dem Irrsinn reißt

Im Siegeszug
Im Schlagabtausch
Im Höhenflug
Im Tiefenrausch

Wie kannst du wahrhaftig sein wenn die Zweifel dich zerfleischen
Und wie hören und verstehn wenn ewig die Dämonen kreischen
Wie willst du rein und gut sein, wenn der Teufel in dir wohnt
Wie willst du aufrecht leben wenn du weißt, dass es nicht lohnt

Wir sind nicht aufzurütteln
Wenn wir doch endlich erwachten
Doch die ständigen Schlafmittel
Lassen uns euch nicht entmachten

Wir sind ultraaggressiv
Sind das vernunftbegabte Tier
Doch es läuft sicher etwas schief
Wenn statt Vernunft die Gier regiert

Im Siegeszug
Im Schlagabtausch
Im Höhenflug
Im Tiefenrausch

Wie kannst du wahrhaftig sein...

11. Schmetterling, Du Kleines Ding

(инструментал)

12. Ich Komm Dich Holn

Ich seh dich dort jetzt
Die Knie unters Kinn gepresst
So weich und verletzt
Weil du dich nicht berühren lässt

So einfach und leicht
Hat man dir zu oft weh getan
Ich hab dich erreicht
Du bist die Frau und ich der Mann

So viele Dinge sind
Dir jetzt noch unverständlich
Noch bist du taub und blind
Doch du wirst sehen endlich

Ich komm dich holen
Ich komm dich holen
Ich komm dich holen denn Du gehörst mir schon, ja
Ich komm dich holen

Du fühlst Dich so leer
Und dabei weißt du ganz genau
Es ist nicht so schwer
Ich bin der Mann und du die Frau

So viele Dinge sind
Dir jetzt noch unverständlich
Noch bist du taub und blind
Doch du wirst sehen endlich

Ich komm dich holen...

Hab keine Angst vorm schwarzen Mann
Sieh, wie das Dunkel strahlen kann
Kriech aus dem Schatten in mein Licht
Komm, lass dich gehn, sonst komme ich

... dich holen...

13. Werben

Bei dir und mir stimmt die Chemie
Wir sind die pure Euphorie
Wir sind, was sich zusammenbraut
Wir fühln uns wohl in unsrer Haut

Ja, wir sind ein Gemisch zur Sensation prädestiniert
Eine magische Verbindung und ein Teufelselixier
Ich war allein so leer und halb doch jetzt gehör ich dir
Lass es für immer sein, komm, nimm mich jetzt und nimm mich hier

Fülle mich mit Leben
Komm und fülle mich mit Dir
Heute will ich mich hingeben
Ich ist tot, es lebe Wir
Fülle mir dein Denken
Deinen Willen in mich ein
Heute will ich mich dir schenken
Will von Dir besessen sein

Sind aus dem selben Holz geschnitzt
Wir sind der reine Geistesblitz
Allein nur Ton und unbewusst
Zusammen Sinfonie der Lust

Ja, wir sind ein Gemisch zur Sensation prädestiniert
Eine magische Verbindung und ein Teufelselixier
Ich war allein so leer und halb doch jetzt gehör ich dir
Lass es für immer sein, komm, nimm mich jetzt und nimm mich hier

Fülle mich mit Leben
Komm und fülle mich mit Dir
Heute will ich mich hingeben
Ich ist tot, es lebe Wir
Fülle mir dein Denken
Deinen Willen in mich ein
Heute will ich mich dir schenken
Will von Dir besessen sein

Fülle mich
Erfülle mich
Erfülle mich
Mit dir

Fülle mich mit Leben...

14. Aus Der Tiefe

Es wispert leise aus der Tiefe
so als ob mich etwas riefe
wie der Wind mit weitentferntem Stöhnen
dessen Sinn man nicht erfasst

Es flüstert von verbotenen Dingen
Lullt mich ein mit seinem Singen
Sanft und süß, das Locken der Sirenen
In fremder Sprache ist's verfasst

Ich lehne mich über die Brüstung
Und schlag mein Herz in eine Rüstung
Vorsichtshalber, und für alle Fälle
Um diese Nacht zu überstehn

Ich starr hinab fast unerträglich
Die Furcht, sie kommt, ich wimmre kläglich
Schlägt über mir zusammen, eine Welle
Und in ihr werd ich untergehn

Wie am Rückgrat kriecht sie höher
Und mein Herz tut weh und weher
Als wollt es dem Panzer gern entweichen
Und draußen heult der Sturm

Ein Sturm weht aus den Höllenschlünden
Wohl aus narrativen Gründen
Um die Szene kalt zu unterstreichen
Und es erbebt der dunkle Turm

Aus der Tiefe quillt ein fahler Glanz, ein Glühen
Das so wie ein Ton anschwillt und einem Blühen
Ähnlich, einer Feuerrose, die an Ranken alle Schranken
überwindet und den Weg zum Ziele findet
und nicht rastend sich emporschleicht, leicht und
zaghaft tastend doch bestimmt auch die geheimsten Ecken, Winkel nimmt
es macht auch wirklich keinen Sinn, sich weiter zu verstecken,

es macht auch wirklich keinen Sinn, sich weiter zu verstecken.

15. Spiegelaugen

Ein Fenster soll das Auge sein
Schau ich heraus, blickst Du hinein
Ein Fenster in die Seele, steig herein, greif zu und stehle

Dein Anblick hat mich blind gemacht
Um mich herrscht kalte schwarze Nacht
Und ich hab Spiegelaugen, die nicht mehr zum Sehen taugen

Das Meer umspült den dunklen Turm
Und um die Mauern fegt der Sturm
Zwängt sich durch jede Ritze und nimmt mir die Fieberhitze

Wir waren immer schon verwandt
Die Nähe nimmt mir den Verstand
Ein letztes Mal berühren und sich selbst im Andern spüren

Ein Fenster soll das Auge sein
Schau ich heraus, blickst Du hinein
Ein Fenster in die Seele, steig herein, greif zu und stehle

Dein Anblick hat mich blind gemacht
Um mich herrscht kalte schwarze Nacht
Und ich hab Spiegelaugen, die nicht mehr zum Sehen taugen

No kiss upon my lips
Not one
No saviour came to call
My name

16. Tiefenrausch (Reprise)

(инструментал)

17. Panik

Auf den Treppen-
Stufen, immer zwei
auf einmal
fühle ich dich hinter
mir
fehlt schon die Luft zum Schreien

Durch die leeren
Hallen
dort nicht Schritte?
sind nicht meine
Beine taub?
ennester oben auf dem Stein?

Ich darf keine Zeit
verliern
werde ich ohne-
hin und her, streife
die Wände
kommen immer näher

Ich kann nicht entkommen
wüsst ich
wie
ein Tier, das Haken
schlägt
mein Herz in meiner Brust so laut und schwer

Lauf! Schau dich nicht um!
Frag nicht wohin und nicht warum!
Flieh! Und bleib nicht stehn!
Es muss das Rad sich weiterdrehn!

Weiß nicht ein noch
aus
weg find ich
keinen
Atem
mehr
als einmal stürzte
ich
steh doch noch einmal auf.

Ich flieh schon so
lange
halt ich's nicht mehr
aus
dem Augenwinkel seh ich
etwas
drängt hinauf, hinauf
(bis ganz hoch rauf im vollen Lauf)

Lauf! Schau dich nicht um!
Frag nicht wohin und nicht warum!
Flieh! Und bleib nicht stehn!
Es muss das Rad sich weiterdrehn!

Die Treppenstufen oben ganz
verwittert
es nicht
meine Fährte
ist noch frisch
Ich hör sein Rufen, lockendes Ver-
suchen wird es
seine Beute
ist entwischt
Ein allerletztes mal ent-
kommen
wird es
und dich holen
bald die Schatten ein
Nun bleibst du stehen.
Nun holst du Luft
Und es dich ein
Nun kannst du schreien!

18. Spiegel

Du entblößt im Lächeln deine Zähne
Furchteinflößend und so wunderschön
Voller Unschuld ohne finstre Pläne
Soviel Reinheit hab ich nie gesehn

Und doch will ich
Und doch muss ich

Ich warte, warte, schon so lang
Ich warte, warte, schon so lang
Mein Herz im Feuerschein, Du kannst nur ein Engel sein
Ich warte, warte, schon so lang

Lichtgekrönte schwarze Silhouette
Glutumströmte lockende Gestalt
Bin ich nun verlor'n oder gerettet
Deine Augen brennen schrecklich kalt

Und doch will ich
Und doch muss ich

Ich warte, warte, schon so lang
Ich warte, warte, schon so lang
Mein Herz im Feuerschein, Du kannst nur ein Engel sein
Ich warte, warte, schon so lang

Meinen Blick kann ich nicht von dir wenden
Kein Zurück vorm Abgrund, und ich spring
Schattenschreie hallen von den Wänden
Vor meinen Augen tanzt ein Schmetterling

Dein Gesicht ein Schlund und tiefes Wasser
Und ich falle über deinen Rand
Sinke bis zum Grund, die Welt wird blasser
Meine Augen sind zu Glas gebrannt

Und doch will ich
Und doch muss ich

Mein Herz im Feuerschein, Du kannst nur ein Engel sein
Ich warte, warte, schon so lang
Du hast mich mir geraubt, meine Seele kriecht im Staub
Ich warte, warte, schon so lang

Nun bist Du da


 
СветлоярДата: Воскресенье, 11.05.2008, 16:05 | Сообщение # 4
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Requiembryo – 2007

1. Offährte

Komm zu mir, ein allerletztes Mal.
Lass dich berühren.
Im Fenster dort, die Kerze als Signal.
Sie wird dich fühlen.
Es geht immer hinein,
Im schwachen Schein, nur du allein kennst schon manche Regel.
Doch bitte gib gut Acht, aus manchem Schacht die dunkle Nacht,
Sie kriecht dir kalt entgegen.
Ein letztes Mal, ein Wiedersehen, kannst du mich verstehn?

Zeit vergeht, so schnell wie sonst der Sand.
So viel verschwendet.
Folge mir, mit Herz und mit Verstand, bis alles endet.
Ein allerletztes mal, durch das Portal, denn überhang hast du es nicht gefunden.
Und alles was wir sind, im Labyrinth der Zeit verrinnt, ist alles schon verschwunden.
Dem alten Geist noch mal beschwirrt, sag kannst du mich noch hörn?

2. Coming Home

At night I lie awake
and not a minute longer can I take
the voices I can hear
chanting of my end
creeping near.

(Again I feel that urge
to arise and follow the dirge
oh melody so sweet
whenever I'll find you
I may kneel at your feet)

Angel, spread your wings
how beautiful it sounds
when sirens sing.

Coming home
Coming home
to the tiles
the tiles
the tiles
the tiles
the tiles
Home, coming home
to the tiles
the tiles
the tiles
the tiles
the tiles

(I can't resist the power
which spreads throughout
the now haunted tower
it spreads like a disease
now I hear the shadows whisper
in the breeze)

I can hear them moan
in the wind so cold
it cuts through flesh and bone
now I am prey
they will come for me
and I will have to pay.

Angel, spread your wings
how beautful it sounds
when sirens sing.

Coming home
Coming home
to the tiles
the tiles
the tiles
the tiles
the tiles
Home, coming home
to the tiles
the tiles
the tiles
the tiles
the tiles

Kein Weg zurück, Kein Weg hinaus....

(Outside the wind is howling
you can sense something prowling around
under your skin it's crawling
forever you'll be falling)

Down no false move
I don't know why
I have to reach the roof
and I run up the stairs
the steps all rotten
but I no longer care...

Coming home
Coming home
to the tiles
the tiles
the tiles
the tiles
the tiles
Home, coming home
to the tiles
the tiles
the tiles
the tiles
the tiles

3. De Profundis

Aus der Tiefe drang herauf,
Eine Melodie in rauf,
Ein Lied wie ich es hörte vorher nie.
Die Musik ein sanftes ziehn und ich wollte niederknien,
In der Tiefe, in der Tiefe sangen sie.

Wie eine Schlange sie sich wand,
Zog mich wie mit Geisterhand,
Unaufhörlich auf sie zu,
Ich weiß nicht wie.
Wie ein Irrlicht überm Moor,
Drang als Ton sie an mein Ohr
In der Tiefe, in der Tiefe sangen sie.

Lauschend ich am Abgrund stand
Und es zog mich ins Umrand.
Wusste nicht was ihr die große Macht verlieh.
Dieses Lied das mir befahl
Und es ließ mir keine Wahl.
In der Tiefe, in der Tiefe sangen sie.

Ich fand einen Treppenstieg,
Jede Gegenwelle siegt.
Und ich folgte seinem Lauf mit weichen Knie.
Sprach ich tu was du verlangst,
In mir wuchs die nackte Angst.
In der Tiefe, in der Tiefe sangen sie.

Und nun bin ich fast am Ziel,
Mich befällt ein Hochgefühl,
Eine starke nie gekannte Euphorie.
Oh Melodie, ich bin gleich da,
Deinem Ursprung schon ganz nah.
In der Tiefe, in der Tiefe singen sie.

Wer sie hörte wie sie singt,
Der weiß wie die Sehnsucht klingt
Und niemals vergess ich diese Melodie.
Ich weiß nicht wie mir geschieht,
Sag doch wohin ihr mich zieht.
In die Tiefe, in die Tiefe singen sie.
In die Tiefe, in die Tiefe singen sie.

4. Pavor Diurnus (Fremde Träume I)

Außerdem beunruhigt mich das was ich sehe.
Szenen in irrsinnig schneller Abfolge,
Mein Gehirn wird von Reizen überflutet,
Mit diesen Bildern die dem kranken Film eines wahnsinnigen Regisseur entsprungen zu sein scheinen,
Obwohl ich sicher bin das ich die Augen nicht öffnen kann.
Irgendetwas hat sie zugeklebt.
Ich sehe mich Dinge tun, die ich nicht tun möchte.
Ich sehe Menschen, die ich noch nie zuvor gesehen habe und die mir doch merkwürdig vertraut
sind.
Zwei Szenen wiederholen sich jedoch immer und immer wieder:
In der einen stürze ich aus großer Höhe, ich falle und falle, bis ich endlich die
Erde als graue Fläche unter mir erkenne und auf sie zurase.
In der anderen bin ich in einem langen Gang gefangen, von dem aus mehrere schwere Türen
abgehen.
Alle sind verschlossen, bis auf eine.
Alle sind verrostet und teilweise von einer seltsamen, scheinbar organischen Substanz
überwuchert.
Alle, bis auf eine.
Etwas schiebt und zerrt mich auf diese eine Zelle zu und ich spüre, ich bin nicht allein...

5. :Duet (Das Minnelied Der Incubi)

Würd gern mit dir die Erde fühlen
Und mit Rosenblättern blutrot färben
Und mit dir allein in den Garten wandeln gehn
Bevor die Sommerblüten sterben

Wir gehen und ich nehm dich an der Hand,
Behüte dich in deinem Schlummer
Und ich bring dir mein Herz als Opfer dar
Bewahr dich vor allem Kummer

Wieg, wieg, wieg dich im Tanze
Komm und lass dich lehrn
Flieg, flieg, flieg, hab Vertrauen
Denn der Morgen ist fern

Morgenrot
Wenn das Licht die Nacht bedroht
Denn im Traum allein
Kann ich bei dir sein
Und verflieg im Morgenrot

Du bist so wunderschön
Und ich kann kaum ertragen
Wenn du weinst
Und es kann niemals eine Macht auf dieser Welt
So stark wie diese Liebe sein

Wieg, wieg, wieg dich im Tanze
Komm und lass dich lehrn
Flieg, flieg, flieg, hab Vertrauen
Denn der Morgen ist fern

Morgenrot
Wenn das Licht die Nacht bedroht
Denn im Traum allein
Kann ich bei dir sein
Und verflieg im Morgenrot

6. Schmetterflug

(инструментал)

7. Frostbrand

In die Tiefe reicht kein Blitzen
Eines Sonnenstrahls hinein
Kein Geräusch, doch durch die Ritzen
Heult nur der kalte Wind allein
Ich hab mich an die Wand gekauert
Seh' den Atem in der Luft
Eingekerkert, eingemauert
Lieg ich wie in einer Gruft

Du siehst im fahlen Neonlicht
Der Korridor erstreckt sich
Der Schrei ist ungehört verhallt
Hier drinnen ist es schrecklich
Kalt

Und die steifen, kalten Hände
Schmieren Worte auf die Wand
Und du wartest auf das Ende
Aus deiner eigenen Welt verbannt

Du siehst im fahlen Neonlicht
Der Korridor erstreckt sich
Der Schrei ist ungehört verhallt
Hier drinnen ist es schrecklich
Kalt

Frostbrand
Frostbrand

Ich ergebe mich in dir
Ich entfessle mich in dir
Ich vergebe mir in dir
Ich verletze mich an dir
Ich versetze mich in dich
Ich erbreche mich in dich
Ich erbreche mich in dich
Ich erbreche mich in dich
Würdest gern die Augen schließen
Nur den kürzesten Moment
Lass Schlaf Dich in die Arme schließen
Bevor auch dich der Frost verbrennt
Du siehst im fahlen Neonlicht
Der Korridor erstreckt sich
Der Schrei ist ungehört verhallt
Hier drinnen ist es schrecklich
Du siehst im fahlen Neonlicht
Der Korridor erstreckt sich
Der Schrei ist ungehört verhallt
Ein Alptraum keiner weckt dich
Hier drinnen ist es schrecklich
Kalt

8. Ich Bin Ein Wahrer Satan

An jedem Ort stehn Kreuze schon gekrümmt an ihren Händen
und die immer gleichen schatten schlagen Haken an den Wänden
werden rostige Ideen aufpoliert zu neuem Glanz,
wird von angst genährtes Gift in eure Köpfe eingepflanzt

Und das alles tun sie offen
Während du dich nur versteifst
während du empört betroffen mit dem Finger auf mich zeigst

ich bin ein wahrer Satan (Satan)
komm und fass mich an
die Wahrheit ist mein Ziegenruf
meine Hörner und mein Plan
ja ich bin ein echter Teufel
hör gut zu du wirst verstehn
und ich bringe dir das Feuer
um die Dunkelheit zu sehn

und die andren Opfer
Mammon, Nadelstreifen, hohe Priester
ziehen Marionetten Fäden
von Regenten und Ministern,
euer Fleisch und eure Knochen ihren Götzen dargebracht,
in den Mühlen Kleingemahlen und zu kaltem Gold gemacht

Und das alles tun sie offen
Während du dich nur versteigst
während du empört, betroffen mit dem Finger auf mich zeigst

ich bin ein wahrer Satan (Satan)
komm und fass mich an
die Wahrheit ist mein Ziegenruf
meine Hörner und mein Plan
ja ich bin ein echter Teufel
hör gut zu du wirst verstehn
und ich bringe dir das Feuer
um die Dunkelheit zu sehn

und sie predigen von Liebe,
wenn es sein muss mit Gewalt
mit dem Schwert und Buch vertrieben,
und die Asche wird schon kalt
und im Glauben an das Gute,
lassen sie dich losmarschieren
hier im heißen Sand verbluten,
dort im kalten Schnee erfriern
weiß der Teufel warum einer, der die Wahrheit kennt nur lügt
weiß der Teufel warum einer, der den Schmerz kennt ihn zufügt
weiß der Teufel warum keiner weiß, wir sind von tot erwacht
wir sind längst im Paradies, haben die Hölle draus gemacht

Und das alles sag ich offen
Weil du stets zum Schlechten neigst
während du empört, betroffen mit dem Finger auf mich zeigst

ich bin ein wahrer Satan (Satan)
komm und fass mich an
die Wahrheit ist mein Ziegenhuf
meine Hörner und mein Plan
ja ich bin ein echter Teufel
hör gut zu du wirst verstehn
und ich bringe dir das Feuer um die Dunkelheit zu sehn

9. Erinnerungen Eines Fremden

(инструментал)

10. Raserei

So rot kriecht es vor mein Gesichtsfeld
So heiß brennt die Säure in mir
Weil es fast nicht mehr ins Gewicht fällt
Ob ich die Beherrschung verlier

Du bist was man nie mehr vergisst
Du bist was sich in mein Herz frisst

Raserei
In meinem Kopf regieren Zorn und Wahn
Der Geist versklavt und ihnen Untertan
Ich kann mich nicht von dir befrei'n
Solang du bist kann ich nicht sein
Raserei
In meinem Körper wütet ein Orkan

Ich fühle mich nicht und ich höre nicht
Weil dein Herz so schrecklich laut klopft
Verliere den Halt und ich schlag dich
mir endlich, endlich aus dem Kopf

Ich kann mich nicht mehr konzentrier'n
Ich will mich nicht in dir verlier'n

Raserei
In meinem Kopf regieren Zorn und Wahn
Der Geist versklavt und ihnen Untertan
Ich kann mich nicht von dir befrei'n
Solang du bist kann ich nicht sein
Raserei
In meinem Körper wütet ein Orkan

Wir ziehen uns an
Und stoßen uns ab
Wir ziehen uns an
Und stoßen uns ab

Raserei
In meinem Kopf regieren Zorn und Wahn
Der Geist versklavt und ihnen Untertan
Ich kann mich nicht von dir befrei'n
Solang du bist kann ich nicht sein
Raserei
In meinen Körper wütet
Raserei
In meinem Kopf regieren Zorn und Wahn
In meinem Körper wütet ein Orkan

Schrei vor Schmerz, die Agonie zerfrisst jedes Organ
Bin außer mir und neben mir und in mir: ein Orkan

11. Das Erwachen

Keiner durfte es wissen
trafen wir uns klamheimlich im Wald
ob sie dich bereits vermissen
dein Bett unberührt und kalt

Nun verströmt die Lichtung
einen Hauch von Geborgenheit
Der Wind ändert seine Richtung
und viel zu schnell fliegt die Zeit

Niemand darf seh'n meine Qual
küss mich nur ein letztes mal

doch ich weiß wer ich bin
ich weiß wer ich war
ich weiß nicht was über mich kam
und nicht was geschah

Nnur noch das pure Grauen
was vorher nur Glück gebar
hier ließen wir uns auch trauen
verborgen am Moosaltar

was konnte dazu treiben
es trifft mich mit voller wucht
oh liebste ich kann nicht bleiben
weil man schon bald nach dir sucht

Verberge den Verlust
Zereißt er das Herz in der brust

2x:
doch ich weiß wer ich bin
ich weiß wer ich war
ich weiß nicht was über mich kam
und nicht was geschah

blaß steh'n schon Mond und Sterne
Ich bliebe so gern noch hier
So nah und doch in weiter ferne
auch ich bin nicht ganz bei mir

3x:
Ich weiß wer ich bin
ich weiß wer ich war
ich weiß nicht was über mich kam
und nicht was geschah

Wo gestern die Hoffnung feststand
senkt heute sich Pein hinab
wo früher die Liebe ihr Nest fand
da leg ich mein Herz ins Grab

12. Erinnerungen Eines Fremden (Reprise)

(инструментал)

13. Finger Weg! Finger!

Sag mir nicht
Was ich brauche
Sag mir nicht
Was mir gefällt
Und ich will auch nicht eintauchen
In deine schöne neue Welt

Dein Text, so viel steht fest, macht mich bestimmt sobald nicht heil
Dein Sex-Appeal, er lässt mich kalt und du machst mich nicht geil
War dir die Botschaft zu subtil, die Nachricht zu versteckt
Bemerkst du kurz vor deinem Ziel kehr um, und

Finger weg! Finger weg!
Ich gehör alleine mir
Finger weg! Finger!
Lass deine Hände schön bei dir
Finger weg! Finger!
Halt dich zurück und halt dich raus
Ein letzter Blick ich schalt dich aus, hat keinen Zweck
Finger weg!

Sag mir nicht
Was ich fühle
Was ich will
Erfährst du nie
Denn ich kenne deine Ziele
Deine große Strategie

Ich krieg spontan kein Hochgefühl so fremd dein Selbst, Betrug!
Komm, lüg mich an doch viel zu viel ist endlich auch genug
Pack dein Fleisch ruhig wieder ein, hab immer noch kein Blut geleckt
Da stehst du Beifall heischend, zieh dich an und

Finger weg! Finger weg!
Ich gehör alleine mir
Finger weg! Finger!
Lass deine Hände schön bei dir
Finger weg! Finger!
Halt dich zurück und halt dich raus
Ein letzter Blick ich schalt dich aus, hat keinen Zweck
Finger weg!

Du denkst: „Ich weiß ja wie du tickst"
Ich hab genug von deinen Tricks
Und den Signalen die du schickst
Wenn du in meine Richtung blickst
Dann will ich nicht dass du mich finden kannst
Hier in meinem Versteck

Finger weg! Finger weg!
Ich gehör alleine mir
Finger weg! Finger!
Lass deine Hände schön bei dir
Finger weg! Finger!
Halt dich zurück und halt dich raus
Ein letzter Blick ich schalt dich aus, hat keinen Zweck
Finger weg!

14. Requiem

I. Introitus Interruptus

Alles, oh Alles ist vergangen
bis auf das Weh das in mir wohnt
bin ganz und gar von Dir gefangen
Herrscher in samten Dunkel thront.

Seit Du in meinen Geist gedrungen
reißt Du mein Herz so sanft entzwei
wie Efeu um den Stamm geschlungen
und ich als Baum wachs nicht mehr frei.

Du bist an meinem Leib gesprossen
wie an dem Ast der Mistelzweig
hast meines Herzens Blut vergossen
flüsterst bis meine Stimme schweigt.

Stunden voll Bitterkeit und Süße
und Grenzen waren längst verwischt
sah sie wie Öl ins Wasser fliessen
zusammen und doch nie vermischt.

Alles, oh Alles ist vergangen
bis auf das Weh das in mir wohnt
bin ganz und gar von Dir gefangen
Herrscher in samten Dunkel thront.

II. Kyrie (Eleison 2: Mercy)

We share your tears
and we share your laughter.
We share your dreams
and we feed your fear.
We will be gone in the morning after
the break of dawn makes us disappear.

We share your lust
but we feel no passion
we need to fill our emptiness
we make you burn
and we take your flashes
we must because of your willingness...

So cry mercy
have mercy
have mercy
have mercy...

We are the ones sitting on your shoulder
we are the ones perching on your chest
we are the ones making the world colder
you may find sleep but you find no rest...

Oh have mercy
have mercy
have mercy
have mercy

Eleison, Eleison, Eleison...

We are the ones sitting on your shoulder
we are the ones perching on your chest
we are the ones making the world colder
you may find sleep but you find no rest...

Oh have mercy
have mercy
have mercy
have mercy...

Kyrie: Litany Agnus Dei
Eleison...Kyrie Eleison...

III. Die Arise (Sequenz)

Tag des Zornes, Tag des Falles
Tag des Sturmes, Donnerhalles
kalt und öd ist nunmehr alles.

Zu erhöht und zu vermessen
Tag des Sturzes unvergessen
wollte fliegen fiel stattdessen.

Nur noch fort führten die Schritte
half kein Flehen keine Bitte
war verbannt aus ihrer Mitte.

Unerreicht die so Vermisste
musst ich nun mein Dasein fristen
auf der Welt der kalten, tristen.

Erspähte nichts im Seelenspiegel
als ich ging durch Wälder, Hügel
wie ein Engel ohne Flügel.

In mir wohnt kein Quell der Freude
wusste nicht was Glück bedeutet
alles Streben schien vergeudet.

Bis ich endlich war gefallen
in den tiefsten Schlaf von allen
dort wo kalte Nebel wallen.

Doch sie kamen mich zu preisen
mich der Erde zu entreißen
mit Gesang und Feuerkreisen.

Um das Bündnis zu beteuern
kamen sie mich zu erneuern
mir die Seele anzufeuern.

Keiner aus den eigenen Reihen
wollte selbst sich dafür weihen
so wars Brauch mich zu befreien.

Jahr um Jahr ich wiederkehrte
für ein Leben als Gefährte
das nur einen Tag lang währte.

Um den Ritus zu vollenden
durch mein Leid das Leben spenden
sollt der Kreislauf niemals enden.

Doch des Schicksals Lauf besiegend
ließ ich mich dort nicht verbiegen
denn es lässt sich nicht betrügen.

Um den falschen Tausch zu strafen
wurd zum Wolf ich unter Schafen
und ich darf nie wieder Schlafen.

Und nun muss ich stetig leiden
darf von dieser Welt nicht scheiden
kann kein Wesen sein alleine.
Es drängt mich, mich zu vereinen
zu suchen bis die Zeit sich wendet
bis der Weltenlauf beendet.

IV. Nimm Mich! (Suffertorium)

Es ist egal was Du auch tust
ganz gleich ob Du mich siehst
egal was Dich verfolgt
wohin, wovor Du fliehst
ganz gleich wie sehr Du lügst
und welchen Schwur Du brichst
es ist mir einerlei
solang Du eins versprichst:

Nimm mich...

Und ist der weg auch noch so weit
und Du des Horizonts beraubt
gehst Du ein kurzes Stück zu zweit
solange es Dein Herz erlaubt
gehst Du gebeugt von einer Last
wenn schweres Schicksal Dich ereilt
brauchst irgendjemanden dafür
einen der es mit Dir teilt
dann suche nicht...
die Antwort ist:

Nimm mich dafür...
nimm mich dafür...
nimm mich dafür...
nimm mich dafür...

Was immer Du auch tust mit ihr
was immer Du auch mit ihr machst
wenn Du sie nicht behüten willst
und ihren Weg nicht mehr bewachst
sagst Du durch ihre Lebensuhr
rinnt das letzte Körnchen Sand
hälst nur noch Schmerz für sie bereit
ist ihre Kerze abgebrannt
dann gilt der Pakt
dann nimm nicht sie:

Nimm mich dafür...
nimm mich dafür...
nimm mich dafür...

I'm your sacrifice
I'm your sacrifice

Nimm mich dafür
nimm mich dafür
nimm mich dafür
nimm mich dafür
nimm mich dafür....

V. Sanctus / Benedictus

Wir sind die zwei Seiten einer Sache, schaun uns an
durch den kalten Spiegel, wie aus schwarzem Obsidian.

Sanctus, Benedictus

Du bist die Antwort
Du warst schon immer hier
Du bist die Antwort
Du lebtest in mir
nun sterbe ich in Dir.

Auf des Messers Schneide
fochten wir im Schattentanz
während Staub mich kleidet
leuchtest Du in neuem Glanz.

Sanctus, Benedictus

Du bist die Antwort
Du warst schon immer hier
Du bist die Antwort
Du lebtest in mir
nun sterbe ich in Dir

Sanctus, Sanctus, Benediktus

Du bist die Antwort
Du warst schon immer hier
Du bist die Antwort
Du lebtest in mir
nun sterbe ich in Dir

VI. Lux Aeterna

Und endlich sehe ich das Licht...

VII. Hymnus: Heaven

Ich stehe und staune, geh wie träumend einher
und ein Sonnenstrahl bricht durch das Sturmwolkenmeer
und die Vögel im Baume singen mir ihr Konzert
bin von Freude durchströmt, die die Ewigkeit währt.

And I see
whatever I saw before was unreal
this must be heaven
whatever I thought is now revealed
this must be heaven.

Und ein Engel tritt zu mir, seine Flügel schneeweiß
seine Stimme so sanft und er flüstert ganz leis
und er nimmt meine Hand und spricht fürchte Dich nicht
so kühl seine Finger und er führt mich ins Licht.

And I see
whatever I saw before was unreal
this must be heaven
whatever I thought is now revealed
this must be heaven
whatever I saw before is unreal
this must be heaven
whatever I thought is now revealed
this must be real.

Exsequien: Hell
kyrie eleison...

15. Schwarzer Schmetterling: Nekrolog

Verblasste Schrift auf feinem Stein,
Verhasstes Gift in meinem Sein.
Kein schwarzer Schmetterling der floh,
Kein Priester sprach dem Nekrolog.

Weißt du wer ich war und was ich bin?
Ich bin der schwarze Schmetterling,
Der sich mit dir zum Himmel schwingt.
Denn du bist alles was ich hab.
Ich sing wenn nichts mehr in mir klingt
Und ich tanz auf meinem Grab.

Empfinde dich so tief und nah,
Erfinde dich denn du bist da.
Verwandle dich an jedem Tag,
Mit jedem neuen Flügelschlag.

Weißt du was du tust und was du bist?
Ich bin der schwarze Schmetterling
Der sich mit dir zum Himmel schwingt.
Denn du bist alles was ich hab.
Ich sing wenn nichts mehr in mir klingt
Und ich tanz auf meinem Grab.

Schatten legt sich übers Land,
Die Kerze ist herab gebrannt.
Vom Tag bleibt nur ein letzter Schimmer.
Ich tanz und tanz und tanz für dich noch immer.

Wenn das Haus deiner Seele in Flammen steht und dir ist jeglicher Ausweg versperrt,
Ringst du hilflos nach Luft weil der Morgen der kommt jedes Mal dir das Atmen erschwert.
Wenn Verlangen sich rührt und mit bangen du spürst das die Zeit dir wie Nebel entflieht.
Wenn du schreist deinem Geist gleich in Mitten von tausenden stehst und dich doch keiner sieht.
Wenn dich niemand mehr will und du lebst im Exil deiner eigenen Welt hoffnungslos.
Jede freundliche Hand ist seit langem verbannt, überbangt dich der Schmerz, lass mich los.

Weißt du nun endlich wer ich bin?
Ich bin der schwarze Schmetterling
Der sich mit dir zum Himmel schwingt.
Denn du bist alles was ich hab.
Ich sing wenn nichts mehr in mir klingt
Und ich tanz auf meinem Grab.


 
СветлоярДата: Воскресенье, 11.05.2008, 16:05 | Сообщение # 5
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16. Pavor Nocturnus (Fremde Träume II)

Als äußerst beunruhigend empfinde ich auch,
Wenn ich das Gefühl habe in meinem eigenen Körper nicht mehr als nur ein Gast zu sein.
Eingesperrt in irgendeinem Verließ,
Das sich in den Kellergewölben eines Bauches verbirgt.
Ein letzter Zufluchtsort im intuitiven Zentrum meiner selbst.
Im Resonanzraum meiner Gefühle, vom neuen Besitzer zurückgedrängt und eingesperrt,
Wie ein trostloses Reservat.
Ein bloßes Existieren im erzwungenen Exil in einem Geisterhaus.
Das Ich nicht tot, sondern untotes Ich, degradiert zum Un-Ich, bereit für das Nichts.
Dann, der exquisite Schmerz des Aufwachens.
Es ist ein wundervoller neuer Morgen.

17. Biotopia

Ein jeder trägt sein Biotop mit sich herum
Wie eine Aura. scheinbar unsichtbaren Lebensraum
Ich schau, den Blick vom dichten Blätterdach beschirmt,
Zur Grenze die beständig näher kriecht als Wüstensaum

So dünn und zart ein Häutchen schwachen Films um uns
So undurchdringlich doch zugleich genauso leicht zerstört
Ganz gleich wie nahe wir uns steh'n, wir sind trotzdem
Tatsächlich ganz allein in dieser Welt die uns gehört

Wir können uns sehen und hören die Stimmen
Ein jeder ein Eiland im endlosen Meer
Verlernten zu fliegen und können nicht schwimmen
Die Flügel zerstochen, mit Stacheln bewehrt

Bin ein Paria
Hab den höchsten Berg erklommen in
Biotopia
Erwarte das Morgenrot, den Hoffnungsschimmer
Doch Jahr um Jahr
Herzlich Willkommen in
Biotopia
Noch halte ich Ausschau und warte noch immer
...auf dich

Ein jeder trägt sein Biotop mit sich herum
In das er sich zum Schutz so wie in einen Mantel hüllt
In meinem Garten höre ich ein Singen und es klingt
Als sei die Luft von Nachtigallenklang erfüllt

Die Moleküle zwischen uns sind Galaxien
Unüberwindlich weshalb Unverbindlichkeit regiert
Weshalb, wie heiß wir auch für kurze Zeit erglüh'n
Ein jeder in der Schale seines Seins einsam erfriert

Wir können uns sehen und hören die Stimmen
Ein jeder ein Eiland im endlosen Meer
Verlernten zu fliegen und können nicht schwimmen
Die Flügel zerstochen, mit Stacheln bewehrt

Bin ein Paria
Hab den höchsten Berg erklommen in
Biotopia
Erwarte das Morgenrot, den Hoffnungsschimmer
Doch Jahr um Jahr
Herzlich Willkommen in
Biotopia
Noch halte ich Ausschau und warte noch immer
...auf dich

Ein jeder trägt sein Biotop mit sich herum
Ein Paradies, ein kraftdurchströmtes Fleckchen Regenwald
So leicht erstickt im Smog Zwischenunmenschlichkeit
Stehen wir wie Halme gegen heranwälzenden Asphalt

Bin ein Paria
Hab den höchsten Berg erklommen in
Biotopia
Erwarte das Morgenrot, den Hoffnungsschimmer
Doch Jahr um Jahr
Herzlich Willkommen in
Biotopia
Noch halte ich Ausschau und warte noch immer
...auf dich

18. How Far Would You Go? (The 6th Of September)

Here comes the pain little lover all the stains undercover
Do you cry? You don't have to be ashamed!
Is it true you can't remember what you were through last september
I wonder why and if you still forget the game
Follow me and I will take the lead
You can't get off a train in full speed

How far would you go?
How far would you go?
Without me you'll never know
If you want to learn to fly the only way is to let go
How far would you go?

It was the night last september
A red mark in your calender
What a mess, and you're trying to break free
All in black now cross the borders
'Cause I am back to give the orders
And confess
Have you been missing me?

Follow me,
And I will take the lead.
You can't get off a train in full speed

How far would you go?
How far would you go?
Without me you'll never know
If you want to learn to fly the only way is to let go
How far would you go?

Lover
All the stands undercover
Do you cry, you don't have to be ashamed
Do you cry, you don't have to be ashamed

How far?
How far?
How far?

How far would you go?
How far would you go?
Without me you'll never know
If you want to learn to fly the only way is to let go
How far would you go?

How far would you go?
How far would you go?
Without me you'll never know
If you want to learn to fly the only way is to let go
How far would you go?

19. Nie Mehr

Du kannst in meiner Seele lesen
so wie in einem offnen Buch
und du bestimmst mein ganzes Wesen
du bist segen du bist fluch

hältst du mich fest in deinen Armen
hast du mich fest in deiner Hand
kennst weder Gnade noch Erbarmen
hast dich in mein Fleisch gebrannt

Ich hab dich viel zu lang vermisst
komm zeig mir wer du wirklich bist
Ich weiß genau nur eins allein
so sollte es nicht sein

Und deine Augen sagen: "Nie mehr! Nie mehr wir!"
Dein ganzer Körper singt nie wieder
hier bei mir

Füllst meinen Geist ich fülle deinen
und trennen können wir uns nie
wir können uns auch nicht vereinen
ich gehe vor dir auf die Knie

Vor meinen Augen tanzen Funken
und ich kann mich nicht mehr seh'n
sind ineinander tief gesunken
und wir werden untergeh'n

wir sind so heiß und wir sind nackt
die herzen schlagen nicht im Takt
ich weiß genau nur eins allein
so sollte es nicht sein

Wenn deine haut noch bebend lügt
dein Mund dich längst mit mir betrügt
und wir uns verliern

wir beide sind zu aufgewühlt
weil es sich alles falsch anfühlt
bitte bleib bei mir

ich kanns in deinen augen seh'n
ich wünschte nur ich könnte geh'n
ich weiß nur nichts für nichts allein
so sollte es nicht sein

20. Offährte (Reprise)

Über mir,
Die Steine Schicht um Schicht.
Ein Meer von Trümmern.
Zwischen Schutt und Splitterglas,
Dort wächst das Gras.
Das schwankt und das dem Abendhauch sanft zittert.
Ist keiner mehr wenn Zeit vergeht,
Wie vom Wind verweht,
Was dort noch steht,
Die Schrift so schnell verwittert.
Und aus der Tiefe dringt kein flehn,
Alles schwarz ich kann nichts sehn.


 
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